Bgm Helga Hammerschmied-Rathgeb

Bürgermeisterin in Leogang

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Bei der Bürgermeisterwahl im März 2004 wurde ich mit einem großen Vertrauensvorschuss und einer absoluten Mehrheit ausgestattet. Ich bin mir der Verantwortung bewusst, die mit dieser Aufgabe verknüpft ist und deshalb habe ich mich damals entschlossen, auf mein Landtagsmandat zu verzichten. Es war eine richtige Entscheidung, die sich bewährt hat.

Durch die hauptberufliche Ausübung des Bürgermeisteramtes kann ich mich den Anliegen aus der Bevölkerung und den Aufgaben, die der Gemeindebetrieb mit seinen 60 Bediensteten mit sich bringt, intensiv widmen.

Das Gemeindeamt mit seiner allgemeinen Verwaltung, dem Bauamt, der Finanzabteilung, dem Standesamt, sowie mit dem Bauhof, dem Altersheim, Kindergarten, Friedhof, Museum, den Schulen, dem Jugendtreff und der Freizeitanlage, dem Sportstadion sowie den touristischen Aktivitäten etc. umfasst ein weites Feld.

In der Gemeindevertretung lege ich Wert darauf, einen sachpolitischen Stil zu leben und den Konsens zu suchen. Die überwiegend einstimmigen Beschlüsse der SPÖ und ÖVP Fraktionen bestätigen es.

Es gab jedoch auch Situationen, wo  dies nicht möglich war und wir deshalb einige zukunftsträchtige Beschlüsse mit der Mehrheit der SPÖ-Fraktion fassten.
Die Entscheidung, die unsere Gemeindevertretung fällt, oder die Weichen, die man als Bürgermeister/in stellt, betreffen direkt Familien mit Kindern, Jugendliche, Senioren, kulturelle Einrichtungen, Vereine, Betriebe und die touristische Entwicklung. Alle merken in ihrem Alltag, wie tüchtig die einzelnen Abteilungen der Gemeindeverwaltung arbeiten, wofür die Mittel ausgegeben und wo die budgetären Prioritäten gesetzt werden. Die Leistungsbilanz der vergangenen 8 Jahre kann sich sehen lassen. Es wurde viel umgesetzt und Leogang kann in der Gesamtheit eine Erfolgsgeschichte präsentieren.

Es macht mir Spaß, dass man die Auswirkungen der Arbeit und der getroffenen Entscheidungen täglich beobachten und erleben kann. Man darf Lob und Anerkennung ernten, muss aber auch mit Kritik gut umgehen können.

Nach dem Motto „selbstbewusst, kompetent und mit vollem Einsatz für die Erreichung unserer Eigenständigkeit in politischen und gesellschaftlichen Bereichen“ können auch wir Frauen Ziele anstreben und erreichen, die sonst überwiegend Männern vorbehalten sind.

Wir Frauen haben ein gutes Gespür für die Menschen und für die Zeit – in diesem Sinne machen wir auch gute und ernst zu nehmende Politik.

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